In Immobilien investieren: Die 10 häufigsten Fehler

Der Zusammenschluss aus großer Nachfrage und steigenden Preisen macht das Investieren in Immobilien beliebter denn je zuvor. Mit Grundlagenkenntnissen und der Beachtung einiger Faktoren gelingt das Investieren in Immobilien leichtfertig und verspricht vielversprechenden Erfolg. Dessen ungeachtet sollten Sie den Kauf einer Eigentumswohnung oder auch eines Mehrfamilienhauses nicht unterschätzen. In dem Ratgeber möchten wir Fehler auflisten, die vermieden werden können, wenn Sie in Immobilien investieren.

#1 - langfristiger Anlagehorizont

Die Volatilität auf dem Immobilienmarkt ist viel geringer als beispielsweise auf dem Aktienmarkt. Um somit von dem positiven Trend der Preisentwicklung profitieren zu können, sollten Sie in Immobilien investieren und dabei einen langfristigen Anlagehorizont haben. Kurzfristige Geschäfte lohnen sich für Privatanleger mit weniger Erfahrung nicht.

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#2 - Emotionalität bei der Kaufentscheidung

Naturgemäß handeln besonders Anleger mit wenig Erfahrung emotional bei der Auswahl und auch bei der Kaufentscheidung. Bedürfnisse und Wünsche im Hinblick auf die Immobilie sind bei dem Vermieter und dem Mieter meistens unterschiedlich. Schließlich möchte man mit der Anlage Geld verdienen und somit sollte doch eher die Rationalität entscheiden, wenn Sie in Immobilien investieren. Die Kosten-Nutzen-Analyse sollte nicht vernachlässigt werden. Schließlich muss die Immobilie zum Mieter passen. Der Fokus des Vermieters sollte auf den Zahlen und Fakten beruhen.

#3 - Lage

Eine Immobilienweisheit besagt, dass es nur drei wichtige Kriterien, um eine Wertsteigerung bei einer Immobilie zu bestimmen gibt: 1. die Lage, 2. die Lage und 3. die Lage. Das wichtigste Kaufkriterium bei einer Immobilie ist die Lage. Die Lage schützt das vermietete Objekt vor Mietausfällen und damit auch vor einer finanziellen Katastrophe. Berücksichtigen Sie auch, dass sich die Lage positiv wie auch negativ ändern kann, wenn Sie in Immobilien investieren. Das Angebot an Arbeitsplätzen und die allgemeine Infrastruktur bestimmt die Wertstabilität der Kapitalanlage.
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#4 - Abwärtstrend einer Region

Ein häufig beobachtetes Phänomen ist, dass Anleger unterbewusst in der eigenen Region in Immobilien investieren. Es spricht nichts dagegen, sollte die fundamentale Datenlage (z.B Zuzug oder Abwanderung) berücksichtigt werden und die Region sich in einem Aufwärtstrend befinden. Es ist aber nur fahrlässig, sich als Anlageort für die Nähe des eigenen Wohnortes zu entscheiden, obwohl die Gegend in einem Abwärtstrend ist. Es spricht nichts dagegen ländlich zu wohnen, aber in vielversprechenden Städten zu investieren.

#5 - keine garantierte Wertsteigerung

Durch die verhältnismäßig günstigen Immobilienfinanzierungen haben Anleger mehr Möglichkeiten erhalten leichter in Immobilien zu investieren. Das Marktgleichgewicht in Bezug auf die Menge der angebotenen Immobilien und der Nachfrage ist auseinandergeraten. So haben insbesondere Metropolregionen einen großen Preissprung hingelegt. Eine garantierte Wertsteigerung bei den Immobilienpreisen in bestimmten Großstädten gibt es nicht. Die Entwicklung der Nettokaltmieten sind je nach Städten unterschiedlich angestiegen. Das kann eine Möglichkeit für Anleger, die in Immobilien investieren möchten, darbieten.

#6 - falsche Rendite

Niedrige Zinsen und hohe Renditen machen in dem Niedrigzinsumfeld Immobilien immer interessanter. Anleger, die in Immobilien investieren sollten bei der Renditenberechnung immer das tatsächlich eingesetzte Kapital bei der Berechnung berücksichtigen. Hierfür sollte die Berechnung der Eigenkapitalrendite des Renditeobjekts herangezogen werden.

#7 - versteckte Mängel

Mängel an der Immobilie, die nach der Besichtigung sichtbar werden sind ärgerlich. Vorrausichtlich muss zusätzliches Geld für die Renovierung investiert werden, das vorher in der Kalkulierung der Immobilie nicht berücksichtigt wurde. Ein erfahrener Gutachter kann kostspiele Kosten verhindern. Das Aufwerten eines renovierungsbedürftigen Objekts sollte erfahrenen Anlegern vorbehalten werden. Dort werden größere Renovierungen, die kostspieliger sind vollbracht, um den Wert der Immobilien, die die Investoren kaufen, zu erhöhen. Das Bilden von Rücklagen sollten immer berücksichtigt werden.

#8 - Steuervorteile nicht nutzen

Anleger, die in Immobilien investieren sollten, die steuerlichen Vorteile, die man in dieser Assetklasse hat, geltend machen kann. Insgesamt 2% der Investitionssumme abzüglich des Grundstücks können jährlich abgeschrieben werden. Die Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen sind ebenfalls von der Steuer absetzbar. Ein Steuerberater sollte bei der Kapitalanlagestrategie mit einbezogen werden.

#9 - Risiko: Vermieter

Potenzielle Risiken, welche die Mietrendite verringern wie zum Beispiel Kosten bei Mieterwechsel oder Leerstand gehören zum Investment Immobilie mit dazu. Als Vermieter sollten Sie oder die Hausverwaltung nur Sorgen dafür tragen, dass Mietinteressenten ordentlich geprüft werden um das Risiko so gering wie möglich zu halten.
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#10 - zu viel Eigenkapital

Ein Hauskauf wird größtenteils mit Fremdkapital finanziert. Die Bank wünscht, dass neben dem Kaufpreis plus Nebenkosten ein gewisser Anteil als Eigenkapital hinterlegt wird. Einsteiger, die in Immobilien investieren zahlen meistens zu viel Eigenkapital. Der Fremdfinanzierungshebelbleibt aus. Für Investoren, die kein Eigenkapital zur Verfügung haben oder nicht einbringen möchten zeige ich Ihnen, welcher Weg der Möglichkeiten sich ergibt, mit wenig oder ganz ohne Eigenkapital eine Immobilie zu kaufen. Warum sich ein Hauskauf (ohne Eigenkapital) lohnt, finden Sie auf dieser Seite – Immobilie kaufen.

Häufige Fragen, wenn Sie in Immobilien investieren

Die Synergie aus niedrigen Zinsen und hohen Renditen angesichts gestiegener Mieten und den derzeitigen Rahmenbedingungen in dem Niedrigzinsumfeld machen das Immobilieninvestment interessanter.

Weitere Aspekte, warum Sie in Immobilien investieren sollten, sind zum Beispiel die steuerlichen Vorteile, die man in dieser Assetklasse geltend machen kann. So sind zum Beispiel bei einem Immobilieninvestment die Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen von der Steuer absetzbar.

Die Suche nach Immobilien, die sich als Investment eignen, gestaltet sich in der aktuellen Marktphase nicht simpel. Themen wie das verfügbare Kapital und die zu erwartende Rendite hinsichtlich der Immobilieninvestments werden in einem ersten unverbindlichen Gespräch bei Bauer Immobilien beraten.

Wenn Sie in Immobilien investieren, haben Sie mehrere Möglichkeiten in der Gestaltung. Sie können Immobilien am Anfang vermieten und später selbst nutzen oder auch durch die monatlichen Einnahmen ein weiteres Einkommen, zusätzlich zu Ihrer Rente, schaffen.

Rechtliche Stolpersteine beim Immobilieninvestment wie unbefristete Mietverträge, auch bei Anmeldung der Eigennutzung (Auflagen beachten), sollten frühzeitig bedacht werden.

Zu den wichtigsten Kriterien, wenn Sie in Immobilien investieren, ist die Lage. Die Lage schützt das vermietete Objekt vor Mietausfällen und damit auch vor einer finanziellen Katastrophe. Das Angebot an Arbeitsplätzen und die allgemeine Infrastruktur bestimmt die Wertstabilität der Kapitalanlage.


Weitere Punkte, auf die man bei einem Immobilieninvestment achten muss, finden Sie oben.

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