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Das Warten auf die Zinswende – Wie niedrige Bankzinsen für exzellente Renditen bei Immobilien sorgen.

Es war absehbar, dass die EZB-Ratssitzung am 07.03.19 nicht auf eine direkte Zinsanhebung hinausführen würde. Dass die EZB eine Zinsanhebung bis 2020 jedoch ausschließt und weiterhin die Geldhähne aufdreht, war aber durchaus überraschend.

Die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ist für den deutschen Sparer besonders bitter. Der Leitzins liegt seit drei Jahren bei 0,0%, Sparbücher und Tagesgeldkonten werfen also weiterhin keine Renditen ab. Der Immobilienmarkt hingegen boomt und wächst seit mehreren Jahren konstant – Ein klarer Grund die eigene Anlagestrategie zu überdenken.

Ideale Marktvorraussetzungen für Immobilieninvestoren

Was den Sparer entsetzt, macht den Immobilieninvestor glücklich. Seit Jahren steigen die Immobilienpreise und Mieten für Wohnimmobilien konstant. Dank der niedrigen Zinsen im europäischen Wirtschaftsraum seit 2011 sogar besonders rapide.

Der Grund des Anstiegs ist auf das Versagen altbewährter Investmentmethoden zurückzuführen. Werden deutsche Sparer nicht entsprechend entlohnt überdenken viele ihre eigene Investmentstrategie. In der Gesellschaft findet ein Umdenken statt. Sparbücher verlieren an Attraktivität und Investoren flüchten in sichere Häfen, Immobilien und Edelmetalle.

Immobilienpreisindex – Quelle: deutschlandinzahlen.de – BulwienGesa AG

Kapital? Das war selten so leicht verfügbar wie heute. So lassen sich mit entsprechenden Sicherheiten auch mit wenig Eigenkapital Immobilien finanzieren. Es war historisch gesehen zudem noch nie so günstig eine Immobilienhypothek aufzunehmen.

Hypothekenzinsen liegen oft bei lediglich 1% oder nur knapp darüber und erlauben so immer mehr Investoren den Einstieg in die Immobilienbranche. Die ebenfalls steigende Nachfrage an Miethäusern und Mietwohnungen spielt Immobilieninvestoren außerdem in die Karten.

Ein attraktiver Immobilienmarkt – Kein Ende in Sicht

Seit 2016 warten Wirtschaftsexperten darauf, dass die EZB die Leitzinsen für den europäischen Wirtschaftsraum anhebt. Für Immobilieninvestoren wäre dies ein Ende der Party und vermutlich mit einem Rückgang der aggressiven Wertsteigerung von Wohnimmobilien in Ballungsräumen verbunden. Bei Anbetracht aktueller Konjunkturprognosen wird jedoch klar, dass ein signifikanter Zinsanstieg auch in den nächsten zwei bis drei Jahren nicht zu erwarten ist.

Das Abtreten Draghi’s im Oktober 2019 ändert dies nicht. Auch ein konservativer Nachfolger wird die Zinsen nur bei einer wachsenden Konjunktur anheben. Selbst wenn der Leitzins Anfang 2020 angehoben wird, sind aggressive Anhebungen mehr als unwahrscheinlich. Laut einer Reuters Umfrage rechnen Ökonomen mit einem Anstieg des Einlagesatzes von -0,4% auf -0,25% im ersten Quartal 2020. Geht es nach diesen Experten wird der Leitzins dann frühestens im zweiten Quartal 2020 leicht nach oben gesetzt.

Sollten Metropolregionen, wie Berlin, Köln und München auch im nächsten Jahrzehnt weiterhin junge Menschen anziehen, würden kleinere Zinsanhebungen dort aber nur geringe Auswirkungen haben. Gut geplante Immobilieninvestments dürften sich also mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in naher Zukunft exzellent entwickeln.

Die richtigen Immobilien finden

Die Wertentwicklung und die Vermietbarkeit einer Immobilie hängen von vielen entscheidenden Faktoren ab. Beim Erwerb von Immobilien gilt es daher einige Spielregeln zu beachten.

Von der Lage, über die Wohnungsgröße, bis hin zum Wohnungszustand gilt es die richtige Immobilie auszuwählen. Ein Tipp von uns: Nicht überteuert kaufen, sich aber auch nicht von vermeintlichen Schnäppchen ablenken lassen. Die fünf wichtigsten Spielregeln für Immobilieninvestments finden Sie hier.

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